Projektbeschrieb

    

Die Natur kennt keine Verwaltungsgrenzen; das Juramassiv, das auf den ersten Blick eine Barriere zwischen Frankreich und der Schweiz zu sein scheint, ist in Wirklichkeit eine Verbindung zwischen diesen beiden Ländern, eine biogeografische Einheit, die in ihrer Vielfalt kohärent ist. Schweizer und französische Naturforscher und Wissenschaftler haben das längst verstanden. Unter anderem hat Antoine Magnin (1846-1926), Arzt und Direktor des Botanischen Gartens Tête d'Or in Lyon, die Flora des gesamten Massivs studiert und die Fachzeitschrift Archives de la flore jurassienne (1899-1906) gegründet. Die Botanische Gesellschaft der Franche-Comté hat diese Idee erneut aufgegriffen und gibt seit 2003 jährlich die Nouvelles Archives de la flore jurassienne heraus.

Um diesen Gemeinsinn erhalten und zu fördern, entschieden sich Info Flora und das Conservatoire botanique national de Franche-Comté zu einer engeren Zusammenarbeit  unter Einbezug der naturforschenden Gesellschaften. Ziel ist eine verbesserte Kenntnis und eine bessere öffentliche Sichtbarkeit des floristischen Erbes des Juras. Davon sollen nicht zuletzt die lokalen Akteure im Naturschutz profitieren können.


www.interreg-francesuisse.eu

 

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